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Chronik
Der Bauernmarkt
1978, als historische Kochbücher mit damals skurrilen Rezepten wie Pfauenbraten oder Rosenmus in Mode kamen, initiierte der „Kurier“ im ersten Bezirk Am Hof einen Bauernmarkt, der parallel zum dortigen Flohmarkt stattfand. Bäuerinnen aus den sogenannten „Kurier-Gemeinden“ Weiten, Schönberg und Kapelln, die die Aktion „Wir wollen Niederösterreich schöner machen“, mit trugen, buken Mehlspeisen nach uralten Rezepten wie Spagat- und Rosenkrapfen und verkauften sie in Wien. Als der Flohmarkt zum Naschmarkt übersiedelt wurde, folgten einige Bauern und bieten bis heute am Samstag Rind- und Schweinefleisch, Geselchtes, Speck, Grammelschmalz, Brat- und Leberwürste, Saumaisen, Blunzn, Kaninchen, Hühner, Landeier, gartenfrisches Gemüse, Heurige, Sauerkraut, Obst, echtes Bauernbrot und selbstverständlich ein gutes Tröpferl aus Schönberg am Kamp an.
Mittlererweile ist der Bauernmarkt zu einer Wiener Institution geworden.
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